Supply-Chain-Management (SCM)Aufgaben und Beispiele für Supply-Chain-Management
- Anlass und Auslöser für Supply-Chain-Projekte
- Akteure und Betroffene beim Supply-Chain-Management
- Handlungsfelder und Aufgaben im Supply-Chain-Management
- Vom Push-Prinzip zum Pull-Prinzip für die Steuerung der Wertschöpfungskette
- Einflussfaktoren für das Supply-Chain-Management
- 6 Vorlagen im Praxisteil
Anlass und Auslöser für Supply-Chain-Projekte
Welche Handlungsfelder mit einem Supply-Chain-Projekt angegangen werden, ergibt sich meistens aus einem konkreten Anlass oder durch einen oder mehrere Auslöser. Das können beispielsweise sein:
- Kundenanforderungen in Bezug auf Lieferservice, Schnelligkeit, Flexibilität steigen und werden als Erwartung vorgegeben; sie müssen von Ihrem Unternehmen zukünftig erfüllt werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
- Kosten durch hohe Lagerbestände, lange Durchlaufzeiten, Wartezeiten, viele Schnittstellen zwischen den Prozessen und aufgrund von Doppelarbeit müssen reduziert werden.
- Partner, Lieferanten oder Abnehmer erwarten, dass sich Ihr Unternehmen in einen Logistik-Verbund und Netzwerk einfügt, gemeinsame Standards erfüllt und spezielle Aufgaben zu Ihren Kernkompetenzen übernimmt.
- Risiken steigen, dass Lieferketten unterbrochen werden oder Lieferanten ausfallen; es müssen Redundanzen, Puffer und Alternativen in der Lieferkette eingeplant werden
Davon getrieben erkennen die Unternehmen, dass sie ihre Logistiknetzwerke, Planungsmethoden, Informationsflüsse und technische Abläufe besser verknüpfen und viele Schnittstellen abbauen oder optimieren müssen.
Je nach Zielsetzung und Schwerpunkt haben sich verschiedene Ausprägungen des Supply-Chain-Managements gebildet. Zum Beispiel:
- Integration von IT-Systemen
- durchgängige Transportketten
- gemeinsame Hardwareplattformen
- bessere Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den beteiligten Personen