RisikomanagementRisikomatrix erstellen zur Gefährdungsbeurteilung
Wozu erstellt man eine Risikomatrix?
Die Risikomatrix wird auch bezeichnet als:
- Risiko-Diagramm
- Risiko-Portfolio
Mit der Risikomatrix stellen Sie dar, wie wahrscheinlich es zum aktuellen Zeitpunkt ist, dass ein Risiko eintritt und wie hoch der Schaden wäre. Hierbei handelt es sich um die Ist-Werte, wenn Sie Ihre möglichen Risiken aus der jetzigen Sicht bewerten und in der Risikomatrix abbilden.
Sie können in der Matrix ebenfalls darstellen, in welchem Umfang sowohl Eintrittswahrscheinlichkeit als auch Schadenshöhe reduziert werden sollen. Das sind die Soll-Werte. Damit erkennen Sie, welche Risiken Sie besonders beachten und wo Sie mit Maßnahmen ansetzen sollten, um das entsprechende Risiko zu verringern.
Die Risikomatrix wird demnach erstellt, um Risiken zu identifizieren, einzuschätzen, zu bewerten und zu priorisieren. Durch diese Darstellung können Unternehmen besser einschätzen, welche Maßnahmen zur Risikominderung wichtiger sind als andere.
Häufig werden die Risiken mit Excel als Matrix dargestellt, sodass die Risiken anhand ihrer Lage in einem Diagramm in Bezug gesetzt werden können. Die Eintrittswahrscheinlichkeit lesen Sie auf der y-Achse ab, die Schwere der möglichen Folgen auf der x-Achse.
Welche Faktoren werden in der Risikomatrix berücksichtigt?
In einer Risikomatrix werden zwei Aspekte betrachtet und miteinander verknüpft:
- Wahrscheinlichkeit des Eintretens: Wie wahrscheinlich ist es, dass ein bestimmtes Ereignis mit negativen Folgen eintritt?
- Schwere der Auswirkungen: Wie schwerwiegend wären die negativen Folgen auf das Projekt oder für Ihr Unternehmen?
Zusätzlich werden zum Beispiel folgende Faktoren berücksichtigt:
- Vorhersehbarkeit des Ereignisses
- Dauer bis zum Eintritt des Ereignisses und seiner Folgen
- mögliche Maßnahmen, um Eintrittswahrscheinlichkeit oder Schwere der Auswirkungen zu verringern
- Kosten oder Aufwand, um diese Maßnahmen umzusetzen und das Risiko zu reduzieren