Feedback geben und empfangenWarum Feedback wichtig ist – und wie Sie davon profitieren

Warum ist Feedback wichtig? Wie kann man aus Feedback lernen? Und in welchen Bereichen ist Feedback angebracht? Wie Sie durch Feedback die Selbstwahrnehmung mit der Fremdwahrnehmung vergleichen können. Außerdem: Lernen Sie, wie man Feedback-Verhalten reflektiert.

Warum Feedback für das Lernen wichtig ist

Feedback macht auf konstruktive Weise auf unbewusste oder unangebrachte Verhaltensweisen aufmerksam. Das ist eine Chance für diejenigen, die Feedback bekommen. Denn Feedback dient dazu, voneinander zu lernen und positive Verhaltensweisen zu fördern. Außerdem kann mit Feedback die Selbst- und Fremdwahrnehmung verglichen werden, damit kein unrealistisches und verzerrtes Selbstbild entsteht.

Anerkennung vermitteln

Oft geben sich die Menschen in ihrer täglichen Zusammenarbeit zu wenig Rückmeldung oder Feedback. Sie nehmen an, sie wüssten, was die anderen denken, fühlen und wünschen. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beklagen, dass ihre Vorgesetzten zu wenig Feedback geben.

Lernen und Zusammenarbeit verbessern

Dabei bietet Feedback die Möglichkeit, sich über Gedanken, Überlegungen, Emotionen, Meinungen und Verhaltensweisen auszutauschen. Feedback ist Hilfe und Unterstützung, um neue Verhaltensweisen zu erlernen. Es ist somit eine hervorragende Möglichkeit, um miteinander zu lernen und die Zusammenarbeit zu verbessern.

Worum es beim Feedback geht

Feedback bedeutet, einer Person mitzuteilen, wie ihr Verhalten von anderen wahrgenommen, verstanden und erlebt wird. In Unternehmen meint Feedback, dass eine Führungskraft mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein offenes und konstruktives Gespräch zu deren Verhalten und Leistungen führt.

Mögliche Themen des Feedback-Gesprächs sind: das Verhalten gegenüber der Firma, Vorgesetzten, Kunden oder Kolleginnen und Kollegen. Im Falle von Fehlverhalten wird das Feedback-Gespräch als Kritikgespräch bezeichnet.

Feedback-Gespräche können auch einen formalen Rahmen haben. Sie finden dann zwischen Kollegen oder mit Geschäftspartnern statt. Außerdem können Mitarbeitende ihrem Vorgesetzten Feedback geben. Je nachdem, wer wem Feedback gibt, werden diese formalen Gespräche oder Rückmeldungen als 360-Grad, 270-Grad, 180-Grad oder 90-Grad-Feedbackgespräche bezeichnet.

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