InventurInventur vorbereiten und planen

  • Wozu führt man eine Inventur durch?
  • Was wird mit der Inventur erfasst?
  • Wer muss eine Inventur durchführen?
  • Warum sind Planung und Vorbereitung wichtig?
  • Personalplanung für die Inventur
  • Zeitplanung für die Inventur
  • Dokumente für die Inventur vorbereiten
  • Hilfsmittel für die Inventur bereitstellen
  • 2 Vorlagen im Praxisteil

Wozu führt man eine Inventur durch?

Mit der Inventur sollen die Bestände des Anlagevermögens, des Umlaufvermögens und der Verbindlichkeiten detailliert erfasst und nachvollziehbar dokumentiert werden. Die Inventur wird auch Bestandsaufnahme genannt.

Das Ergebnis der Inventur ist das Inventar. Dies ist eine Liste aller Vermögensgegenstände und aller Belastungen eines Unternehmens.

Die Inventur wird von Unternehmen genutzt, um einen Überblick über die eigenen Bestände zu erhalten. Eine Kenntnis über die exakten Bestände und Vermögenswerte wird wiederum benötigt, um die Bilanz zu erstellen.

Das Finanzamt fordert, dass die Dokumentation lückenlos bis zu einem festen Stichtag vorliegt. Die Inventur muss bis zum Ende des Geschäftsjahres durchgeführt werden.

Abbildung 1: Wie Inventur, Inventar und Bilanz aufeinander aufbauen

Was wird mit der Inventur erfasst?

Mit der Inventur müssen alle Vermögensgegenstände (Werte) eines Unternehmens sowie die Schulden und Verbindlichkeiten einzeln erfasst und in der Inventarliste dokumentiert werden. Das betrifft:

1. Materielle oder körperliche Gegenstände des Anlagevermögens wie:

  • Gebäude
  • Anlagen
  • Maschinen
  • Geräte
  • Fahrzeuge
  • Einrichtungsgegenstände

2. Materielle oder körperliche Gegenstände des Umlaufvermögens wie:

  • fertiggestellte und verkaufsfähige Produkte
  • Handelsware
  • Bauteile
  • Einzelteile
  • Chargen
  • Betriebsstoffe

3. Körperliche Finanzbestände des Umlaufvermögens wie:

  • Bargeld
  • Porto

4. Nicht greifbares Vermögen wie:

  • gewerbliche Schutzrechte
  • Forderungen
  • geleistete Anzahlungen
  • Bankguthaben (Kontoauszüge)
  • Wertpapiere

5. Nicht greifbare Buchbestände zu Verbindlichkeiten wie:

  • Kredite bei der Bank
  • Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten

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