Kreativität steigernMethoden und Vorgehen für mehr Kreativität

Wie sorgen Sie systematisch für mehr Kreativität im Unternehmen? Welche Methoden zur Förderung von Kreativität gibt es? Und welche Kreativitätstechnik eignet sich am besten? Mit Tipps, Beispielen und Vorlagen für die Praxis.

Die wichtigsten Kreativitätstechniken

Zweifellos ist das Probieren eine einfache Herangehensweise, wenn es um knifflige Probleme geht. Damit werden manchmal erstaunliche Lösungen gefunden. Aber schneller und besser geht es meist mit richtigen Kreativitätstechniken.

Seit den 1920er-Jahren sind Sammlungen unterschiedlichster Herangehensweisen und mehr oder weniger ausgeklügelter Kreativitätstechniken entstanden. Sie können eingeteilt werden in folgende Gruppen:

Intuitive Kreativität

  • die ungelenkte Spontaneität mit den Probiertechniken
  • die gelenkte Spontaneität mit dem berühmten Brainstorming und den Fragetechniken
  • die assoziative Spontaneität mit allen synektischen Techniken

Systematische Kreativität

  • die Funktionsanalysen mit den gleichfalls berühmten morphologischen Kasten oder morphologische Matrix
  • die Konstruktionskataloge mit ihren fertigen Teillösungen
  • die naturwissenschaftlichen Effekte-Sammlungen, die besonders in der Physik gut ausgearbeitet sind
  • die Bionik, die von einer anregenden Analogie zu einer produktiven Systematik gelangt ist

Widerspruchsorientierte Kreativität

Die dritte Gruppe könnte man die Königsklasse der Kreativitätstechniken nennen, weil sie da ansetzt, wo andere nicht weiterkommen. Diese Methoden sollen die Barrieren im Denken, in der Ökonomie und den naturwissenschaftlichen oder ingenieurtechnischen Gegebenheiten überwinden helfen. Zu ihr gehören:

  • die Stoff-Feld-Analyse
  • die Widerspruchsformulierung
  • das Idealitätskonzept
  • die 40 Lösungsstandards und die 39 Parametermatrix

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