Liberating StructuresLiberating Structures in der virtuellen Arbeitswelt und in Online-Meetings

  • Liberating-Structure-Prinzipien sicherstellen
  • Geeignete Technik zur Verfügung stellen
  • Die kulturellen und emotionalen Rahmenbedingungen beachten
  • Mit Vorlage im Praxisteil

Liberating-Structure-Prinzipien sicherstellen

Die Liberating-Structures-Methoden wurde für Präsenz-Meetings ausgesucht und entwickelt. Sie lassen sich aber auch für Online-Meetings und in der virtuellen Arbeitswelt einsetzen, wenn einige Besonderheiten und Einschränkungen beachtet werden.

Zunächst: Die grundlegenden Prinzipien von Liberating Structures müssen auch im virtuellen Raum sichergestellt sein. Das sind:

  • Alle Teilnehmenden sind gleichermaßen eingebunden und beteiligt und alle bringen sich auch ein; genau das soll durch die Methoden sichergestellt werden.
  • Die Auswahl der Methoden erfolgt zweckmäßig; sie tragen also zur Aufgabenbewältigung oder Problemlösung bei und alle erkennen dies im Verlauf.
  • Es wird ein Ergebnis erzielt, das alle Teilnehmenden gemeinsam erarbeitet haben und das alle mittragen.

Die eine oder andere Methode muss für die virtuelle Anwendung angepasst werden. Dazu muss sich die Moderation vorab überlegen, wie sie bestimmte Austauschformate im virtuellen Arbeitsraum einsetzt.

Zum Beispiel muss bei der Methode „User Experience Fishbowl“ der innere und äußere Stuhlkreis im virtuellen Raum nachgebildet werden.

Welche Möglichkeiten es für den Methodeneinsatz und die Möglichkeiten zur Anpassung gibt und welche zweckmäßig sind, hängt von der eingesetzten Technik ab; zum Beispiel MS Teams, Zoom, Miro … Hier sind technische Erfahrung, Flexibilität und Know-how bei der Moderation und bei Teilnehmenden gefragt.

Dazu im Management-Handbuch

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