Einarbeitung neuer MitarbeiterWarum Sie einen Einarbeitungsplan für neue Mitarbeiter brauchen
Schlechtes Onboarding macht einen schlechten Eindruck und verursacht Kosten
In den ersten Arbeitstagen entstehen bei neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wichtige Eindrücke vom Unternehmen, von der Abteilung, vom künftigen Arbeitsplatz, den Führungskräften und von den Kolleginnen und Kollegen. Oft unterschätzen Unternehmen die Bedeutung der Mitarbeitereinführung und vernachlässigen deshalb eine gründliche Einarbeitung.
Allzu oft sitzt die neue Kollegin oder der neue Kollege erst einmal herum. Der Neue weiß nicht so recht, was er nun eigentlich tun soll. Seine Chefin hat gerade an diesem Tag keine Zeit und die anderen Mitarbeiter drücken sich vor diesem „lästigen Job“. Nur widerwillig erklären sie das Notwendige.
Beim neuen Mitarbeiter erzeugt es ein mulmiges Gefühl, wenn niemand für die Mitarbeitereinführung verantwortlich ist. Weiß er doch nicht, ob sich seine Kollegen nur unsicher fühlen (weil sie einfach keinen klaren Einarbeitungsplan haben) oder ob sie ihm gegenüber Vorbehalte haben.
Die Folgen: Betroffene brauchen lange, um mit den neuen Abläufen und Prozessen zurechtzukommen, machen aufgrund der schlechten Mitarbeitereinführung häufiger Fehler oder verlassen schnell wieder das Unternehmen.
Wenn der Prozess der Bewerberauswahl von Neuem losgeht, die Stimmung im Team sinkt, weil ständig Neue kommen und gehen, verursacht das Kosten, die durch eine gute Einarbeitung gar nicht erst entstehen. Wer die Mitarbeitereinführung (das Onboarding) nicht ernst nimmt, nimmt langfristig sogar ein schlechteres Image als Arbeitgeber in Kauf.