Arbeitszeit und Personaleinsatz planenPersonalplanung: Schichtmodelle im Vergleich – welches Modell wählen?
- Wie werden Schichtmodelle grundsätzlich unterschieden?
- Welche Schichtmodelle gibt es?
- Welche gesetzlichen Regelungen sind bei Schichtbetrieb zu beachten?
- Kriterien für die Auswahl eines Schichtmodells
- Beispiele: Welches Schichtmodell passt zu welchen Unternehmen?
- Wie man ein flexibles Schichtmodell plant
- Wie wählt man das richtige Schichtmodell aus?
- Welche Zusatzkosten fallen bei verschiedenen Schichtmodellen an?
- Kosten für Schichtarbeit senken
- 4 Vorlagen im Praxisteil
Wie werden Schichtmodelle grundsätzlich unterschieden?
Schichtmodelle werden grundsätzlich anhand der Durchlaufzeit und der Anzahl der Schichten unterschieden.
Hinsichtlich der Durchlaufzeiten wird zwischen kontinuierlichem und diskontinuierlichem Durchlauf unterschieden: „Kontinuierlich“ bedeutet, dass der Betrieb 24 Stunden am Tag an sieben Tage die Woche ohne Unterbrechung läuft. Spricht man von einem diskontinuierlichen Modell, erfolgt der Betrieb nicht rund um die Uhr, sondern zum Beispiel nur während der regulären Arbeitswoche oder innerhalb bestimmter Zeitfenster.
Im Hinblick auf die Anzahl der Schichten unterscheidet man meist zwischen den folgenden Modellen:
- Einschichtbetrieb:
eine Schicht pro Tag, typischerweise tagsüber - Zweischichtbetrieb:
zwei Schichten, zum Beispiel Früh- und Spätschicht - Dreischichtbetrieb:
drei Schichten, oft Früh-, Spät- und Nachtschicht, um einen kontinuierlichen Betrieb zu gewährleisten - Vierschichtbetrieb:
vier Schichten, häufig mit einem rotierenden System, um einen kontinuierlichen Betrieb inklusive Wochenende abzudecken