Supply-Chain-Management (SCM)SCOR-Modell für das Supply-Chain-Management
- Was ist das SCOR-Modell (Supply-Chain-Reference-Model)
- Zur Bedeutung des SCOR-Modells im Supply-Chain-Management
- Was wird im SCOR-Modell dargestellt?
- Ebenen im SCOR-Modell
- Leistungen des Supply-Chain-Managements messen und aufzeigen
- Beispiel für die Prozessplanung und Prozessgestaltung
- Beschleunigung durch optimierten Informationsfluss
- Beschleunigung durch optimierten Warenfluss
- Management der Prozesse und der Kooperation
- 5 Vorlagen im Praxisteil
Was ist das SCOR-Modell (Supply-Chain-Reference-Model)
Das Supply-Chain-Reference-Model (SCOR) beschreibt Geschäftsprozesse, die in einem Unternehmen und zwischen den Akteuren einer überbetrieblichen Wertschöpfungskette ablaufen. Damit werden Warenströme, Informationsströme und Zahlungsströme dargestellt.
Es wird seit Mitte der 1990er-Jahre von der Non-Profit-Organisation Association for Supply Chain Management (ASCM) entwickelt und regelmäßig angepasst sowie als Standard für Forschung und Seminare zum Supply-Chain-Management genutzt.
Zur Bedeutung des SCOR-Modells im Supply-Chain-Management
Supply-Chain-Management ist der begriffliche Rahmen für eine Vielzahl von Themen und Projekten, die sich mit Logistik, Beschaffungsplanung, Lieferantenmanagement, Distribution, Materialwirtschaft, Lagerhaltung, Transport oder Informationsaustausch befassen. Das sind Projekte, die über das eigene Unternehmen hinausgehen und Lieferanten, Sublieferanten und Kunden umfassen.
Um diesen allgemeinen und weit gesteckten Rahmen genauer zu beschreiben und mögliche Themen, Aufgaben und Projekte besser einzuordnen und zu bewerten, wurde von der Association for Supply Chain Management (ASCM) ein Modell entwickelt, das Supply-Chain-Management beschreibt: das Supply-Chain-Operations-Reference-Model oder kurz: SCOR-Modell.