Arbeitszeit und Personaleinsatz planenPersonalplanung in der Gastronomie

  • Wie wird der Personalbedarf ermittelt?
  • Vollzeitkräfte, Teilzeitkräfte und Aushilfen
  • Präferenzen der Mitarbeitenden berücksichtigen
  • Puffer einplanen
  • Monatliche Personalplanung
  • Teilzeitkräfte und Aushilfen einsetzen
  • Vorgehensweisen zur Personaloptimierung
  • Automatisierung und Technologieeinsatz
  • Überstunden-Management in der Gastronomie
  • Schichttausch-Optionen für mehr Flexibilität
  • 3 Vorlagen im Praxisteil

Wie wird der Personalbedarf ermittelt?

In der Gastronomie muss ausreichend Personal zur Verfügung stehen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten – unter Berücksichtigung von Schwankungen im Gästeaufkommen, verschiedenen Arbeitszeitmodellen (Teilzeit, Vollzeit, Aushilfen) und der Saisonalität des Betriebs.

Eine exakte Ermittlung des Personalbedarfs ist die Grundlage jeder Personalplanung. Sie sollten im Vorfeld festlegen, in welchen Zeiträumen und während welcher Zeitspannen wie viele Mitarbeitende eingesetzt werden müssen. Dabei spielen eine Rolle:

  • tägliche Auslastung: Gibt es Stoßzeiten, an denen mehr Personal benötigt wird?
  • saisonale Schwankungen: Welche saisonalen Unterschiede gibt es im Jahresverlauf? Ferienzeit, Messezeit, Sommertourismus, Schneesaison …
  • Veranstaltungen: Gibt es regelmäßige oder spontane Events (Feiern, Hochzeiten, Catering-Aufträge), die mehr Personal erfordern?

Ein guter Schichtplan ist das Herzstück der Personalplanung in der Gastronomie. Dabei geht es darum, die vorhandenen Mitarbeitenden sinnvoll auf die jeweiligen Schichten zu verteilen und gleichzeitig ihre individuellen Bedürfnisse, Arbeitszeiten und den Arbeitsaufwand im Betrieb zu berücksichtigen.

Vollzeitkräfte, Teilzeitkräfte und Aushilfen

Vollzeitkräfte:
Diese Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bilden den Kern des Teams. Sie sollten gleichmäßig auf die Schichten verteilt werden, sodass keine Schicht nur von Teilzeitkräften oder Aushilfen abgedeckt wird. Vollzeitkräfte können langfristig und kontinuierlich an festen Positionen arbeiten, was Stabilität schafft.

Teilzeitkräfte:
Diese Mitarbeitenden eignen sich besonders gut, um in Stoßzeiten oder an Wochenenden eingesetzt zu werden. Ein flexibler Einsatzplan hilft, sie schnell in den Betrieb zu integrieren, ohne Überstunden zu verursachen.

Aushilfen:
Aushilfen oder Minijobber werden oft kurzfristig für Spitzenzeiten eingeplant. Sie müssen flexibel einsetzbar sein, insbesondere an Wochenenden, während der Hochsaison oder für Events, wo ein hoher Personalbedarf besteht.

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