Mit Fehlern von Kollegen umgehenWie Sie mit Fehlern von Kollegen umgehen, die Sie selbst betreffen
Warum Fehler von Kollegen und Mitarbeitern ärgerlich sind
Diese Situationen kennen Sie wahrscheinlich: Eine Kollegin oder ein Mitarbeiter erledigt die Aufgabe nicht so wie vorgesehen. Zum vereinbarten Termin liegt kein Ergebnis vor, in einer der Berechnungen hat sich ein Fehler eingeschlichen, oder es werden falsche Informationen weitergegeben.
Solche Fehler können an fehlendem Wissen, mangelnder Erfahrung oder falschem Qualitätsbewusstsein liegen. Wie auch immer: Wenn andere einen Fehler machen, hat man als Kollegin, Kollege oder Führungskraft daraufhin selbst ein Problem:
- Man trägt die Verantwortung für die Leistungen des Mitarbeiters, sodass sein Fehler auf einen selbst zurückgeführt wird. Der Fehler des anderen wird gewissermaßen zum eigenen Fehler.
- Man ist von der rechtzeitigen und korrekten Leistung des Kollegen oder der Mitarbeiterin abhängig und kommt bei einer Verzögerung mit seiner eigenen Arbeit nicht voran. Das ist ärgerlich.
- Die fehlerhafte Leistung wirft ein schlechtes Bild auf das gesamte Team oder die gesamte Abteilung. Das bringt die Arbeit aller bei Vorgesetzten oder Kunden in Misskredit.
Im Team sind alle aufeinander angewiesen
Die Fehler einer anderen Person am Arbeitsplatz mit ihren negativen Folgen für einen selbst hängen damit zusammen, dass in jedem Unternehmen die Personen und ihre Aufgaben über Prozesse eng miteinander verknüpft sind. Alle sind durch Teamarbeit aufeinander angewiesen.
Kaum eine Kollegin oder ein Mitarbeiter kann still und leise der eigenen Arbeit nachgehen, ohne dass die Person auf die Leistungen der anderen angewiesen ist. Entsprechend sind im Team oder in der Abteilung die anderen von den eigenen Arbeitsergebnissen abhängig.
Deshalb ist entscheidend, wie die Kolleginnen und Kollegen die Zusammenarbeit untereinander organisieren. Und besonders wichtig: Was passiert, wenn es zu Reibungen oder eben Fehlern kommt?