ZielvereinbarungenWoraus sich Ziele für Zielvereinbarungen ergeben

Was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten, soll dazu beitragen, dass die Unternehmensziele erreicht werden. Deshalb sollten persönliche Ziele vereinbart werden, die einen Bezug zum Unternehmen haben. Worauf müssen Führungskräfte dabei achten? Und welche Probleme bringt das mit sich?

Mitarbeiterziele leiten sich aus Unternehmenszielen ab

Wer mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Ziele vereinbaren will, muss selbst welche haben. Sie leiten sich aus der Unternehmensstrategie und den Unternehmenszielen ab. Doch die sind in manchen Unternehmen gar nicht so klar. Erste notwendige Voraussetzung ist also: Das Top-Management muss die Marschrichtung des Unternehmens klar vorgeben – am besten schriftlich und für alle verständlich.

Dann werden diese Unternehmensziele auf einzelne Bereiche, Abteilungen und Teams heruntergebrochen. Die jeweiligen Führungskräfte wissen, welche Ziele sie erreichen müssen und woran ihr Erfolg gemessen wird. Erst dann können sie mit ihren eigenen Mitarbeitern konkrete Ziele vereinbaren, die einen Beitrag zum Ganzen leisten und für den Mitarbeiter nachvollziehbar und verständlich sind.

Beispiel

Vorgaben durch Unternehmensziele

In einem internationalen Versicherungskonzern sprechen alle Führungskräfte und Manager nur von „Double Digits“. Das ist die Marschrichtung des Vorstands: Wachstum, Wachstum, Wachstum. Und die Wachstumsraten müssen zweistellig sein. Die Managerinnen und Manager, die das umsetzen müssen, können es auf Umsatzwachstum, Gewinnsteigerung, Cashflow oder andere finanzielle Kennzahlen beziehen.

Das mittlere Management bricht diese Vorgaben auf die einzelnen Bereiche und die Teams herunter, die es leitet. Für jeden Fachbereich wird geklärt, welchen Beitrag er leisten kann, um das Ziel „zweistelliges Wachstum“ zu erreichen. Daraus ergeben sich dann die vereinbarten Ziele. Das ist ein kontinuierlicher Interpretations- und Aushandlungsprozess auf allen Ebenen des Konzerns.

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