International verhandelnWas eine Verhandlung mit internationalen Verhandlungspartnern beeinflusst

In der Praxis scheitern viele interkulturelle Verhandlungen, auch wenn es keine Sprachbarrieren gibt. Denn kulturspezifische Normen, Werte und Regeln der Verhandelnden beeinflussen den Verhandlungsprozess. Die Verhandelnden können Missverständnisse oder Konflikte erzeugen, die zu schlechten Ergebnissen oder gar zum Scheitern der Verhandlung führen.

Verhandeln zwischen Konfrontation und Kooperation

Verhandlungen enthalten ein Paradoxon, nämlich die Gleichzeitigkeit von Konfrontation und Kooperation. Wenn es keine Konfrontation gäbe, wäre die Verhandlung nicht nötig. Wenn die Parteien nicht willens wären zu kooperieren, würden sie erst gar nicht versuchen, unterschiedliche Interessen auszugleichen oder Differenzen durch Kommunikation auszuräumen.

Interkulturelle Verhandlungen gelten generell als schwierig und zeitintensiv. Denn die Einflussgrößen für erfolgreiches interkulturelles Verhandeln sind sehr vielfältig.

Es gibt viele Ursachen für eine mögliche Konfrontation, die während der Verhandlung entstehen können. Und es gibt viele Voraussetzungen für Kooperation, die im Verhandlungsprozess gefunden oder geschaffen werden müssen.

Worum geht es beim Verhandeln?

Verhandeln bedeutet die Kommunikation über einen Verhandlungsgegenstand, um einen Interessenausgleich, einen Austausch oder eine Aufteilung knapper Ressourcen oder die Lösung von Problemen zu ermöglichen. Verhandeln findet statt zwischen mindestens zwei Verhandelnden, mit dem Ziel einer Einigung der Beteiligten. Die Verhandlungsaktivität beinhaltet üblicherweise

  • die Präsentation von Forderungen oder Angeboten einer Partei
  • gefolgt von Zugeständnissen oder Gegenvorschlägen.

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